Grotten von Sloup

Die Samuels Höhle

Im Jahre 1718 hat Samuel Görner eine Höhle in den Steinblock ausgehaut. Dort lebte er als Einsiedler und hat auch Brillen und Ferngläser verfertigt, auch wenn er ein ausgelernter Ziergartner war. Samuel lebte in der Höhle bis 1735, dann übersiedelte er in die Einsiedelei in der Felsenburg Sloup. Er war der fünfte Einsiedler in der Reihe von den sieben Einsiedlern, die dort lebten. Die Höhle blieb dann lehr. Vpr 100 Jahren wurde dann oben, auf dem Felsen, eine Aussichtsstelle eingerichtet. Diese Stelle wurde dank den Wäldern der Tschechischen Republik und der Gemainde Sloup renoviert. Die Samuels Höhle besteht aus einem kleinen Vorzimmer, das als die Küche diente, und einem Wohnzimmer (6x2,5 m) mit Fenstern. Auf der Wand befinden sich noch Reste von einer deutschen Aufschrift.

Grosse Zigeunergrotte

Eine riesige Naturformation fas 30 m lang und 15 m breit. Die Grotte befindet sich bei dem Dobranovský potok – Bach, ungefähr 300 m westlich von der Kreuzung „Zu 7 Zwergen“. Die Grotte war wahrscheinlich schon in der Urzeit besiedlet. Im Winter bildet sich hier ein riesiger Eiszapfen, der über die Eintritt hängt.

Kleine Zigeunergrotte

In früheren Zeiten diente sie als ein Zufluchtsort und ein Ort zum Ausruhen für umherziehende Zigeuner. Sie befindet sich zirka 200 m nord-westlich von der Kreuzung „Zu 7 Zwergen“.

Leere Kirche

Diese Grotte hat drei Bogen und ist mehr als 16 m lang. Sie befindet sich zirka 200 m links über dem Waldtheater, gleich an der Strasse nach Svojkov. Es ist der Überrest der Sandgewinnung.

Brillenmachergrotte

Diese kleine Grotte befindet sich im Wald zirka 300 m südlich von dem Friedhof, über dem damaligen Sandbruch. Nach der Legende hat man hier optisches Glas geschliffen – daher der Name.

Fuchslöcher

Eine Grotte im Felsenzunge am Rande des Waldes bei dem Eingang in die Felsen von Sloup, zirka 300 m südlich von dem Friedhof. Die Grotte wir durch viele Hohlräume, Felsenkamine und Spalten gebildet. In dem grössten Kamin befinden sich Reste von einer Leiter, die mit Treppen beendet ist.

Schwedische Grotte

Diese Grotte befindet sich in dem linken Teil von Konvalinkové údolí ( Maiglöckchental) in den Felsen von Sloup. In dem 30-jährigen Krieg plünderten diese Gegend Schwedische Truppen. Schwer war vor allem das Jahr 1648. Leute mussten ihr Leben retten und wertvolle Sachen schützen. Zu diesem Zweck suchten sie eine schwerzugängliche, aber grosse Grotte – daher der Name. Später kam wahrscheinlich zur Verschüttung der Grotte. Der heutige Rest der Grotte ist eine kleine Grotte – 3 m tief und 2 m hoch und gemeisselte Treppen, alles durch einen seitlichen Felsenkamin zugänglich.

Dachsloch

Eine kleine Grotte hoch über der Schwedischen Grotte links, unter dem Oberen Grafensteig. Bei dem Eingang gibt es ein gemeiseltes Bildchen. Nach einer Legende sollte hier ein hiesiger Jäger bei einer Winterjagd sterben. Aus dem Felsen gibt es eine schöne Aussicht in die Landschaft.

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